So erstellen Sie ganz einfach sichere Passwörter

In dieser digitalen Welt ist ein starkes Passwort Ihr bester Freund. Zu oft lesen wir von geplünderten Bankkonten, gehackten E-Mails und Identitätsdiebstahl. Mit diesen Tipps können Sie im Handumdrehen sichere Passwörter für alle Ihre Konten erstellen.

Das weltweit am häufigsten verwendete Passwort ist immer noch '123456'. Für Hacker ist es ein Kinderspiel, das zu knacken.

Wenn sie versuchen, Ihr Passwort zu knacken, wenden sie oft Brute Force an. Anschließend probieren sie mit Computerleistung die beliebtesten Passwörter Ihres Kontos aus oder gehen alle Buchstaben des Alphabets durch, bis sie ins Schwarze treffen.

Das bedeutet, dass lange Passwörter schwerer zu knacken sind. Schließlich gibt es noch mehr Zeichen, die richtig erraten werden müssen. Es wird daher empfohlen, Passwörter mit mindestens zwölf Zeichen zu erstellen. Es hilft auch, Zahlen, Großbuchstaben und Satzzeichen zu verwenden.

Lesen Sie auch unseren Artikel über Passwort-Manager

Passphrase

Wie findet man ein sicheres, aber auch leicht zu merkendes Passwort? Es ist am besten, eine Passphrase zu erstellen. Zum Beispiel: „Wenn ich könnte, wäre ich 365 Tage im Jahr in Neuseeland“. Um es noch unkenntlich zu machen, können Sie es dann auf Ihr neues Passwort kürzen: Ahzk,zi365dpjiN-Z. Stellen Sie sicher, dass Sie einen Satz bilden, in dem Sie Großbuchstaben, Satzzeichen und Zahlen verwenden.

Übrigens verwenden Hacker nicht immer Brute-Force, um in Ihr Konto einzudringen. Sie suchen oft nach persönlichen Informationen über Sie, wie zum Beispiel den Namen Ihrer Haustiere oder Ihres Partners. Verwenden Sie daher in Ihrem Passwort nichts, was auf Sie persönlich zurückgeführt werden kann.

Mehrere Passwörter

Ein Passwort reicht heutzutage nicht mehr aus. Es wird nicht empfohlen, für alle Ihre verschiedenen Konten dasselbe Passwort zu verwenden. Befindet sich ein Hacker in einem Ihrer Dienste, kann er oder sie sofort alles erreichen.

Ein guter Trick besteht darin, das Passwort des Kontos immer auf die gleiche Weise zu ändern, damit Sie es sich leicht und für Hacker nicht sichtbar merken können. Nehmen Sie zum Beispiel die ersten drei Buchstaben des Kontotyps und schieben Sie sie im Alphabet um eine Stelle nach oben. Das 'Fac' von Facebook wird dann 'Gbd', aus dem 'Gma' in Gmail machen wir 'Hnb'. Das neue Passwort für Ihr Facebook-Konto lautet dann GbdAhzk,zi365dpjiN-Z.

Passwortmanager

Wenn Sie den ganzen Ärger loswerden möchten, ist es nützlich, einen Passwort-Manager zu verwenden. Diese Dienste wie 1Password oder LastPass speichern alle Ihre Passwörter in einem digitalen Tresor. Darüber hinaus empfehlen sie, sichere Passwörter zu verwenden, die völlig zufällig sind und daher schwer zu knacken sind. Diese Dienste kosten manchmal Geld.

Vergessen Sie auch nicht, die Bestätigung in zwei Schritten für Ihre wichtigsten Konten zu verwenden, z. B. für Ihre E-Mail- und Social-Media-Konten. Sie erhalten dann eine SMS mit einem Code, wenn Sie sich einloggen möchten oder einen Code aus einer Authenticator-App auslesen müssen. Selbst wenn ein Hacker Ihr Passwort kennt, kommt er ohne Ihr Telefon nicht hinein. Wenn ein starkes Passwort das Schloss Ihrer digitalen Tür ist, dann ist die zweistufige Verifizierung ein weiteres Vorhängeschloss.

Quelle: nu Bearbeitet von: Richard Hulsebos

1 Kommentar

  1. Ich danke Ihnen für den interessanten Artikel. Sichere Passwörter sind wirklich enorm wichtig. Besonders weil die Cyberkriminalität immer mehr zunimmt, sollte man das nicht auf die leichte Schulter nehmen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.